Nutzungskonzept
Das Alte Finanzamt Bochum soll zu einem lebendigen Mehrgenerationenhaus und Begegnungsort im Stadtteil werden. Die Initiativgruppe plant, das Gebäude zu einem Ort zu machen, der Wohnen, soziale Angebote und Gemeinschaft unter einem Dach vereint.
Wohnen für alle Generationen
Geplant sind Wohneinheiten unterschiedlicher Größe und Ausrichtung:
Wohnungen für Senior*innen, Familien, Studierende, (Cluster-)WGs und Gäste
2–3 größere Wohnungen für Wohngemeinschaften
10–15 Wohnungen im Dachgeschoss für Studierende
Ca. 30 % der Wohnungen sollen mit sozialer Bindung an Mieter*innen mit Wohnberechtigungsschein vergeben werden
Kindertagesstätte und soziale Angebote
Im linken Gebäudeflügel soll eine Kindertagesstätte mit drei Gruppen entstehen (zwei Ü3- und eine U3-Gruppe). Hierzu werden auch bestehende Räume wie die Kantine modernisiert. Das Gebäude bietet außerdem die Möglichkeit für Quartierstreffs, offene Mittagstische und Co-Working-Räume, die sowohl von Bewohner*innen als auch vom Stadtteil genutzt werden können.
Gemeinschaftsflächen
Ein großes gemeinsames Esszimmer, Aufenthalts- und Co-Working-Räume sowie Versammlungsräume für die Hausgemeinschaft fördern den Austausch zwischen Generationen. Viele Wohnungen werden über Balkone verfügen, und das Gebäude wird barrierefrei durch einen zentralen Aufzug erschlossen.
Freiflächen und Nachhaltigkeit
Der hintere Parkplatz wird zu einem Gemeinschaftsgarten mit Platz für Obst, Gemüse, Kräuter, Blumen und Bienenlebensraum umgestaltet. Gleichzeitig bleiben Stellplätze für Car-Sharing, E-Autos und Fahrräder erhalten. Das Dach eignet sich für Solaranlagen, Regenwasser kann gesammelt und für die Bewässerung genutzt werden.
Ziel
Unser Konzept vereint Wohnen, Bildung, soziale Angebote und Nachhaltigkeit an einem Ort. Das Alte Finanzamt soll so zu einem offenen, urbanen und generationenübergreifenden Lebensraum werden – ein Ort, an dem Bewohner*innen und Stadtteil gleichermaßen profitieren.